News zum Wochenende


8. September 2017

INSTAGRAM TESTET STORIES-CROSSPOSTING-FEATURE


Ist diese Nachricht ein Eingeständnis des vorläufigen Misserfolges seitens Facebook? Es ist hinreichend bekannt, dass das Stories-Feature, das nach dem großen Erfolg auf dem Tochterunternehmen Instagram (mittlerweile nutzen über 250 Millionen Menschen täglich das Feature, das im August 2016 eingeführt wurde) auf Facebook seit der Veröffentlichung Anfang des Jahres – euphemistisch ausgedrückt – eher schleppend anläuft. Nun möchte Facebook dieser Entwicklung entgegenwirken. Dabei spielen die Instagram-Stories eine maßgebliche Rolle.


Wie in dieser Woche berichtet wurde, wird im Tochterunternehmen Instagram zurzeit an einer Erweiterung seiner Stories-Funktion gearbeitet, die es Nutzern zukünftig erlauben soll, ihre Stories ebenfalls auf Facebook zu teilen. Wählt ein User diese Teilen-Funktion aus, erscheint die Story auf Facebook selbst schließlich ganz normal zwischen anderen Stories – lediglich beim Betrachten sieht der User, dass der Beitrag ursprünglich aus dem Tochternetzwerk stammt. Mittlerweile hat Instagram dem Online-Nachrichtenportal TechCrunch dieses Vorhaben auch von offizieller Seite bestätigt. Das Crossposting-Feature ist in der aktuellen Testphase aber nur für einen kleinen Nutzerkreis verfügbar. Ob und wann die Funktion letztlich für alle Instagram-Nutzer zur Verfügung stehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar – wir halten aber die Augen offen!


Weitere Infos zu Facebooks Versuch, die Stories-Funktion auf dem eigenen Netzwerk zu puschen, gibt’s hier: http://tcrn.ch/2j4EX2h



WEITERE NEWS


BUNDESTAGSWAHLFILTER AUF SNAPCHAT


In knapp zwei Wochen ist es soweit – am 24. September steht die Bundestagswahl an. Und auch in den sozialen Netzwerken mehren sich die Aufrufe, sein politisches Grundrecht, wählen zu gehen, zu nutzen. So auch auf Snapchat, das normalerweise eher nicht dafür bekannt, äußerst politisch zu sein, stehen hier doch eher die lustigen Facefitler wie Welpenohren oder Kulleraugen im Mittelpunkt.


Mit der Einführung eines speziellen Filters soll vor allem die junge Wählerschaft (60 Prozent der Snapchat-Nutzer in Deutschland sind laut Snap über 18 Jahre alt und somit wahlberechtigt) in den letzten beiden Wochen vor der Wahl mobilisiert werden, den Weg zur Wahlurne zu finden und seine Stimme abzugeben. Gänzlich unbekannt ist dieses Vorgehen im Hause Snapchat aber auch nicht: Ähnliche Projekte startete Snapchat bereits in UK vor den Parlaments- und in den USA vor den Präsidentschaftswahlen.


Weitere Infos zur Aktion gibt’s hier: http://bit.ly/2vY7WGb


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