News zum Wochenende


9. Februar 2018

TWITTER SCHREIBT ERSTMALS SCHWARZE ZAHLEN


Es ist ruhig geworden um den Kurznachrichtendienst Twitter und wenn es einmal Meldungen gab, waren diese nicht gerade positiv. So stand zuletzt vorwiegend der Kampf des Unternehmenschefs Jack Dorsey in den Schlagzeilen, das soziale Netzwerk wieder in eine erfolgreiche Richtung zu manövrieren. In dieser Woche meldete sich der Social Media-Pionier nun aber seit langer Zeit mal wieder mit einer positiven Nachricht aus dem Off.


Wie aus dem offiziellen Börsenbericht des Unternehmens hervorgeht, schreibt Twitter 12 Jahre nach seiner Gründung und fünf Jahre nach seinem Sprung auf das Börsenparkett zum ersten Mal schwarze Zahlen – satte 91 Millionen Dollar Gewinn konnte der 280-Zeichen-Dienst im vergangenen Quartal verbuchen. Zum Vergleich: Im Vorjahresquartal gab es noch ein Minus von 167 Millionen Dollar. Auch der Umsatz stieg erstmals seit einem Jahr wieder auf 731 Millionen Dollar, was ein Plus von 2 Prozent bedeutet. Eine andere große Baustelle stagniert dagegen weiterhin – das Nutzerwachstum. Dieses ruht seit dem Vorquartal Q3 2017 bei 330 Millionen täglich aktiven Usern. Zum Vorjahresquartal bedeutet das zwar noch ein Wachstum von 3 Prozent, dennoch bleibt dieser Punkt eine der größten Baustellen des Kurznachrichtendiensts. Twitter-Finanzchef Ned Segal nennt als Grund für die fortwährende Stagnation, den Kampf gegen gefälschte Accounts, der insbesondere nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl fokussiert wurde und in dem Aussieben zahlreicher Profile mündete.


Nach der Präsentation der Zahlen kündigte CEO Jack Dorsey außerdem den zukünftigen Kurs des Unternehmens an. So hat er das Ziel definiert, die „Infomationsqualität“ von Twitter zu erhöhen: „We're looking at information quality as a cohesive way of addressing all malicious activity on the service, and that's inclusive of spam, malicious automations and also fake accounts. And we have 3 main priorities in this approach. One is we're going to improve how we detect and remediate automated content and malicious manipulation. We're going to amplify the quality content across all of our products, and we're going to start by focusing on search and trends. And we're also going to be giving a lot more context to help people identify more authentic and credible accounts and tweets. So we are working on the overall quality of the content and tweets on the service but also the accounts.”


Ausführliche Zahlen und weitere Infos gibt’s hier: http://bit.ly/10M5VNX



WEITERE NEWS


FACEBOOK TESTET DOWNVOTE-BUTTON FÜR KOMMENTARE


Fast zwei Jahre ist es her, dass Facebook seinen Usern mit der Einführung der “Reactions” zusätzlich zum Like-Button fünf weitere Möglichkeiten zur Hand gab, um auf Inhalte zu reagieren. Wie Facebook in dieser Woche bestätigte, läuft derzeit ein Testlauf mit rund 5 Prozent der Nutzerschaft, die die App über ein Android-Gerät nutzen und als Sprache „English (US)“ eingestellt haben, in dem eine weitere Reaktionsmöglichkeit getestet wird – ein „Downvote-Button“ für Kommentare.


Die Idee hinter dem Test des neuen Buttons erklärt ein Facebook-Sprecher dem Online-Nachrichtenportal TechCrunch und distanziert sich dabei klar von dem Begriff „Dislike-Button“: “The motivation behind the downvote button is to create a lightweight way for people to provide a signal to Facebook that a comment is inappropriate, uncivil, or misleading. […] We are not testing a dislike button. We are exploring a feature for people to give us feedback about comments on public page posts.”


Der Downvote-Button soll sich neben den beiden Schaltflächen für Like bzw. Reactions und Antworten unterhalb der individuellen Kommentare befinden. Wird der Button geklickt, wird der Kommentar nicht nur versteckt, es erscheinen außerdem mit den Optionen "beleidigend", "irreführend" und "irrelevant" drei Auswahlkriterien, mit der ein Downvote genauer eingeordnet werden kann. Facebook ist es hierbei wichtig zu betonen, dass der „Downvote-Button“ als Mittel dient, ein direktes Feedback an Facebook zu leiten und nicht an die Person, die den Kommentar verfasst hat. So erscheint keine sichtbare Zahl, wie oft ein Kommentar bereits downgevotet wurde.


Weitere Infos zum Thema gibt’s hier: http://tcrn.ch/2BjJKnN


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