News zum Wochenende


13. Oktober 2017

OCULUS KÜNDIGT STANDALONE-VR-HEADSET AN


Am vergangenen Mittwoch fand die vierte Entwicklerkonferenz „Oculus Connect“ im kalifornischen San José statt, das auch gerne Hauptstatt des Silicon Valley genannt wird. Im Rahmen dieser Veranstaltung kündigte Facebook CEO Mark Zuckerberg in seiner Keynote ein neues Virtual-Reality-Headset des Tochterunternehmens Oculus an.


Mit der „Oculus Go“ sollen insbesondere VR-Einsteiger angesprochen werden. Denn Oculus und Mark Zuckerberg verfolgen ein bestimmtes Ziel: Schon in naher Zukunft sollen über eine Milliarde Menschen VR-Technologien nutzen. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Die Besonderheit an diesem Headset ist, dass es ohne einen PC oder ein eingeschobenes Smartphone auskommt und somit vollkommen eigenständig funktioniert und verwendet werden kann. Dabei sollen User das kabellose Gerät in Zukunft zum Anschauen von Filmen oder Konzerten sowie zum Gaming nutzen können, wobei der Fokus auf dem Betrachten von Inhalten liegen sollte. Da die Oculus Go kompatibel zur „Gear VR“ ist, steht bereits zu Beginn nicht nur dasselbe Controller-Set, sondern außerdem ein großes Softwareangebot zur Verfügung, das den Einstieg in die virtuelle Realität weiter erleichtern soll. Auch die Hardware spielt natürlich eine wesentliche Rolle: Die „Oculus Go“ ist mit einem LC-Display mit einer Auslösung von 2560 x 1440 Pixel, neuen Linsen und integrierten Kopfhörern ausgestattet – bei Bedarf können aber auch die eigenen Kopfhörer über die 3,5-mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden.


Das Standalone-VR-Headset soll Anfang 2018 auf den Markt kommen und für einen vergleichsweise günstigen Preis von 199 US-Dollar zu kaufen sein. Ein erstes spezielles Oculus-Go-Kit soll Entwicklern dabei bereits Ende dieses Jahres präsentiert werden. Einen ersten Blick auf das schicke VR-Headset kann in diesem kurzen Vorstellungsvideo geworfen werden: http://bit.ly/2i8jNQo


Außerdem gibt’s im Facebook Newsroom weitere Infos: http://bit.ly/2hCLihk


Aber damit nicht genug! Weiter ließ Zuckerberg verlauten, dass der Preis des Oculus Flaggschiffs, die „Oculus Rift“, dauerhaft gesenkt wird – so soll sie für 399 US-Dollar und in Deutschland für 450 Euro im Handel zu kaufen sein. Dabei kommt die VR-Brille in einem Touch-Bundle zusammen mit den Touch-Controllern, die vor einem Jahr noch separat 200 Euro kosteten. Es scheint also, als wolle Oculus schon jetzt auf die bevorstehende Konkurrenz um Microsoft, Lenovo oder Acer reagieren. Neben der Preissenkung können sich Nutzer außerdem mit „Rift Core 2.0“ auf das bisher umfangreichste Software-Update freuen, das bereits im Dezember zur Verfügung stehen soll.


Weitere Infos hierzu gibt’s im Oculus Blog:  http://ocul.us/2g5E3Ok



WEITERE NEWS


SNAPCHAT PRÄSENTIERT CONTEXT CARDS


“Today we’re announcing a new way to learn more about what you see on Snapchat”, lautete der erste Satz, mit dem Snap Inc., das Unternehmen hinter Snapchat, am Dienstag sein neuestes Feature auf seinem Unternehmensblog vorstellte. Doch worum handelt es sich genau? Wir sorgen wie immer für Abhilfe!


„Context Cards“ lautet das Stichwort – so heißt nämlich die neue Funktion, mit der Snaps mit praktischen Infos erweitern werden und mit der letztendlich ein Kontext zu der Umgebung des gesendeten Snaps geschaffen wird. Die „Context Cards“ werden dabei direkt auf den Nutzer-Snaps eingeblendet, mit der Einschränkung, dass sie nur auf solchen Snaps eingeblendet werden, die mit einem Geofilter versehen oder öffentlich in einer Story, Snap Map oder Snap Search veröffentlicht wurden. Ein einfacher Swype nach oben genügt, um Informationen wie unter anderem Restaurantempfehlungen und -reservierungen, Öffnungszeiten oder Telefonnummern zu erhalten. Die jeweiligen Informationen werden bisher von den teilnehmenden Partnern TripAdvisor, Foursquare, Michelin und goop zur Verfügung gestellt – Snap betont aber, dass in Zukunft weitere Partner dazukommen werden. Des Weiteren findet man im neuen Feature weitere Stories aus der Umgebung, die den jeweiligen User interessieren könnten.


Snap Inc. schreibt zusammenfassend: “With Context Cards, Snaps have become the visual starting point for learning more about the world, empowering our community to get more information about anything that catches their eye.”


Wie das Ganze im Hands-on funktioniert, kann sich in diesem kurzen Videoclip angesehen werden: http://bit.ly/2yIFE87


Weitere Infos zu den „Context Cards“ gibt’s außerdem hier: http://bit.ly/2g75EPe


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