News zum Wochenende


16. September 2016

FRÜHERE STAND-ALONE-APP ALS NEUES FEATURE FÜR DEN FACEBOOK MESSENGER?

Was war eigentlich noch einmal "Rooms", die App, die Facebook Ende 2014 weltweit veröffentlichte? Hier die Erinnerungsstütze: "Rooms" wurde als Chat-App präsentiert, die anders war, als alles, was Facebook zuvor wichtig schien, da für die Nutzung weder eine Mitgliedschaft noch eine Anmeldung unter einem Klarnamen nötig war. Die Idee hinter der Applikation war, dass User in themendiversifizierten Diskussionsräumen ihre Gedanken und Meinungen anonym mit Gleichgesinnten austauschen können sollten – der Erfolg blieb jedoch aus, sodass die App bereits ein Jahr nach dem Launch schon wieder eingestellt wurde. Facebook hat die Idee hinter der App aber dennoch noch nicht abgeschrieben und startet offensichtlich zurzeit einen zweiten Anlauf, die Nutzung von "Rooms" für die User interessanter zu gestalten. Laut übereinstimmenden Medienberichten läuft momentan ein Beta-Test, in dem die einstige Stand-Alone-App als zusätzliches Feature für den Facebook Messenger getestet wird. Die Mechanik dabei ist dieselbe wie zuvor (abgesehen davon, dass die Kommunikation nicht länger anonym ist): Messenger-Nutzer können einer öffentlichen Interessengruppe beitreten und dort mit anderen Usern über bestimmte Themen diskutieren. Ob diese Strategie "Rooms" wirklich einen zweiten Frühling verleihen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Ob und wann das "Rooms"-Feature offiziell in den Facebook Messenger integriert wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Bis dahin gibt es hier weitere Infos: http://tcrn.ch/2d5dwBq

PS: Ein neues Feature für den Messenger wurde in dieser Woche bereits vorgestellt. So gibt es ab sofort eine Kaufen-Option, die es Unternehmen ermöglicht, einen Buy-Button im Facebook Messenger zu integrieren, über den User die jeweiligen Produkte direkt erwerben können: http://bit.ly/2ciZFpp

#SPAMFILTER FÜR INSTAGRAM

"Keeping Comments Safe on Instagram" lautet das Motto des in dieser Woche gelaunchten Instagram-Features, das Instagram CEO und Mitgründer Kevin Systrom im offiziellen Unternehmensblog vorstellt. Dabei geht es vor allem darum, das positive Gefühl, das das Netzwerk verbreitet, zu schützen und insbesondere Beleidigungen oder sogar Drohungen unter Fotos oder Videos keinen Platz zu lassen. So führt die Facebooktochter mit dem neuesten Update eine Wortfilter-Funktion für alle Nutzer ein (die Funktion wurde bereits im Juli für Business Accounts freigeschaltet), mit der solche Kommentare automatisch verborgen werden. Dafür kann der Nutzer in den Einstellungen unter der Kommentar-Option entweder "Unangemessene Kommentare verbergen" auswählen oder individuell-definierte Keywords anlegen, die anschließend aus den Kommentaren gefiltert werden. Laut TechCrunch ist der Wortfilter aber nicht das einzige Feature, das in dem Kommentar-Update enthalten ist. Daneben soll es außerdem eine Neuerung geben, die die Anordnung der Kommentare unter einem Beitrag betrifft. So sollen nicht mehr länger die letzten beiden, sondern zwei für den User relevante, also zum Beispiel die beiden Kommentar zweier Freunde, angezeigt werden. Nähere Informationen zum Update gibt es auf dem offiziellen Instagram-Blog: http://bit.ly/2cs2QsR

WEITERE NEWS

  • Zeichenlimit ade – schon längere Zeit ist die Neuigkeit, dass Twitter sein berühmtes Limit von 140 Zeichen aufgeben wird, ein offenes Geheimnis. Nun soll es bereits am kommenden Montag, den 19. September, so weit sein: http://bit.ly/2cOHIBv
  • YouTube präsentiert als Teil der Digital News Initiative einen besonders für Publisher interessanten neuen Player: http://bit.ly/2d3hh7r
  • WhatsApp testet in seiner Android-Beta-Version Features, die sehr an Snapchat erinnern: http://bit.ly/2ccy4Tv

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