#30u30 – Keine Dating-App, sondern PR-Youngster auf Hochtouren! (Teil 1)


von Patrick Teeuwen

Netflix an, mal wieder Sherlock schauen, Erdnussbutter-Sandwich in der Hand - nichtsahnend blickte ich einem unterwöchigem 08/15-Abend auf meiner heimischen Couch entgegen, als mich eine besondere Mail erreichte:

„Herzlichen Glückwunsch, Du wirst als Teilnehmer des Awards #30u30 nach München eingeladen! 29 weitere junge PR-Talente sowie eine Reihe namhafter Sponsoren freuen sich darauf, Dich im Rahmen eines Wettbewerbs kennenzulernen!“, hieß es darin sinngemäß.

Oha - Ehrlich gesagt hatte ich die Veranstaltung und unsere Teilnahme daran neben den vielen Projekten, die sonst so anstehen etwas aus den Augen verloren. Kurz gesagt geht es bei #30u30 um ein jährliches Treffen junger PR-Talents, die einen Querschnitt der momentanen Branche darstellen und sich vor Ort ausgiebig vernetzen können. Aufmerksamkeit und spannender Input für die 30 Teilnehmer, eine wunderbare Möglichkeit für den Veranstalter, sich aktuell zu positionieren. Win-Win!

Positiv überraschte es mich dabei, dass der PR REPORT als Absender und Gastgeber des Awards scheinbar auch ein Auge auf Social Media-Strategen geworfen hat. Das Verständnis für ein gemeinsames Denken der Marketing-Disziplinen Social Media und PR scheint von den dortigen Kollegen also verstanden worden zu sein - per se schon mal eine vielversprechende Sicht der aktuellen Werbe-Lage.

Für das Special innerhalb der Fachzeitschrift galt es nun eine Reihe von Fragen zu beantworten. Mehrheitlich fachlicher Natur, größtenteils auf zukünftige Entwicklungen in der Kommunikationsbranche ausgelegt, die ich mit großer Inbrunst und einem Tick jugendlichen Wahnsinns, der mir laut Aussagen von Kollegen wohl anhaftet, beantwortete. Wer den Artikel gelesen hat sei an dieser Stelle gesagt, dass ich tatsächlich an eine Zukunft mit Hoverboards glaube und mich auch nicht scheue, dafür einzustehen. So.

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Wiederum zwei Wochen später hielt ich die besagte Ausgabe der PR REPORT in der Hand. Erster menschlicher Reflex bei solchen Dingen natürlich immer: Sich selbst ausfindig zu machen und die eigene Fotogenität zu hinterfragen. Als Typ Charakterdarsteller konnte ich diese Phase zügig überwinden und mich den anderen Teilnehmern widmen:

Tatsächlich ein bunter Querschnitt aus Volontären, Junior Managern und Beratern jeglichen Schlages und Unternehmenszugehörigkeit. Alteingesessene Giganten wie Siemens oder die Lufthansa reihen sich an True Fruits und Agenturen wie Kommunikations-Dienstleister jeder Größe. Was alle bei einem näheren Blick jedoch eint: Der Blick auf Kommunikation trieft vor Digitalisierung. Alle glauben an soziale Medien und integrierte Kommunikation, viele an Content und Blogger Relations, einige an ein Fortbestehen klassischer Medien.

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Vielen dieser buzzigen und wohl durchdachten Texte kann man eigentlich nur zunicken. Nachvollziehbar, dass sich jeder Teilnehmer auch möglichst positiv positionieren will – zumal ja auch jeder der 30 Aushängeschild des Unternehmens ist, das er vertritt.

Ich bin daher umso gespannter auf die Live-Version dieses bunten und doch so digitalen Haufens, der am 2. September in München das erste Mal aufeinandertreffen wird. Vor Ort warten Pecha-Kucha-Präsentationen, eine Führung durch den neuen Siemens-Newsroom und diverse Podiumsdiskussionen.

Die ersten Bekanntschaften über Xing und LinkedIn sind schon geschlossen, der Vernetzung innerhalb der Branche ist das Projekt also allemal zuträglich. Ich freue mich drauf und sage nur: Auf ins Getümmel!

Wer übrigens Live dabei sein will folgt am besten unserem Kanal earnesto_live auf Instagram. Als freiberuflicher Pirat und Blogger werde ich am 2. September professionell ‚takeovern’ und euch auf dem Laufenden halten.


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Patrick Teeuwen

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